Prämien und Change

Immer wieder ein Lieblingsthema für Manager, Vorstände und Berater: Change. Was auch immer genau darunter jeder Einzelne verstehen mag, gemeint ist, im Unternehmen eingefahrene Strukturen zu verändern, Neues zu wagen oder voran zu bringen. Und damit das dann auch gelingen mag, wird das Change Management gestartet (gefährlicher Begriff, denn manchmal ist die einzige Veränderung dann tatsächlich nur der Austausch des Managements, denn „Change“ bedeutet ja in der Übersetzung nicht nur Veränderung sondern auch Wechsel und Austausch. Wohl auch deswegen, daß nichts „anbrennt“ nennt man es dann lieber „Management of Change“). Aber viele Change-Projekte scheitern, noch mehr Berater erklären die Ursachen und haben Methoden im Angebot, um die Projekte doch noch zum Laufen zu bringen. Eines wird aber immer wieder übersehen: Es ist der Zusammenhang zwischen Prämien, Provisionen, Boni und der Bereitschaft zum Wandel. Je höher die Prämien oder Boni desto mehr Widerstand baut sich auf, denn jeder Veränderung gefährdet (zumindest abstrakt) den Status Quo, der an ein bestimmtes Einkommen gebunden ist. Wer also bei „Change“ erfolgreich sein will, der muß sich die Entgeltzusammensetzung im Unternehmen ansehen.

 

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