Qualität statt Leistung

In den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts hat es angefangen. Man nannte es damals Qualitätszirkel. Die damalige Vorstufe zur Gruppenarbeit beschäftigte sich mit Qualität bzw. deren Verbesserung. Die Akzeptanz –so kann man lesen- war wohl groß. Kein Wunder! Denn schon damals mogelte man sich am Kern des Themas vorbei, der Leistung. Leistung wurde und wird noch immer nicht in Frage gestellt, über Leistung redet man nicht oder zumindest nicht gerne. Und wenn dann nur unter dem „Beisitz“ des Betriebsrates, damit ja keine Zweifel aufkommen.  Und was Leistung ist, bestimmt alleine die leistende Seite, nicht die Seite, die die Leistung erhalten und dafür bezahlen soll. Vor allem deshalb redet man in vielen Unternehmen lieber über Qualität mit den Mitarbeitern.  Oder man versteckt die Leistung im Feedbackgespräch, zusammen mit anderen Punkten scheint es dann etwas weniger unangenehm. Nur: So kommt man nicht weiter. Qualität kann man nur verbessern bis es keine Fehler mehr hat oder das Teil zu teuer wird. Wenn man es dann nicht mit besserer Leistung billiger produzieren kann, braucht man es nicht mehr, egal in welcher Qualität. Wer also nicht bereit ist über Leistung zu reden, der braucht auch bald nicht mehr über Qualität zu reden.

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