einen schlechten Tag aus der Prämie herausnehmen?

Ein kennzahlenorientiertes Prämienmodell bedeutet, dass z.B. die Kennzahl des ganzen Monats herangezogen wird, um eine Prämie zu berechnen. Abhängig davon, welchen Wert die Kennzahl ausweist, wird dann eine kleinere oder größere Prämie für die beteiligten Mitarbeiter zur Ausschüttung gelangen. Was nun aber, wenn im laufenden Monat aus unterschiedlichen Gründen besonders schlechte Tage die Kennzahl und damit die Prämie verhageln? Ganz einfach, sagen mir immer wieder einzelne Mitarbeiter mit Führungsverantwortung und natürlich auch der eine oder andere Betriebsrat: Dieser Tag oder diese Tage gehen dann einfach nicht in die Kennzahl ein, darüber wacht dann eine Prämienkommission. Man hat also eine Kennzahl, die in einem Monat aus allen Ergebnissen besteht, wenn denn die Ergebnisse gut waren. Und in einem anderen Monat lässt man einfach etwas weg. Das nennt sich dann allerdings nicht mehr Kennzahl, denn „erkennen“ lässt sich nichts mehr. Die Kennzahl hat mit einem solchen Denken und solchem Handeln jede Wirksamkeit, Aussagekraft und jeglichen Sinn dauerhaft verloren. Die darauf basierende Prämie ist eine Gutsherrenprämie (oder Räte-Prämie) und hat auch nichts mehr mit dem Sinn zu tun. Man muss sich entscheiden. Entweder die Kennzahlen zu fälschen oder die Prämie einzustellen (abzuschaffen). Es gibt keinen dritten Weg.

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