Generation B

Sie reden noch von Generation Y? Oder in noch denglischer Form von Millenials? Diese zählen ja im Marketing und HR-Management auch schon langsam zu den baldigen Rentnern, deshalb richtet sich der Blick nun auf die Generation Z. Das sollen die sein, die nach 1996 geboren sind. Und so sagen uns die Institute schon, wie die alten Generation X, Y und auch Boomers deshalb umdenken müßten. Erst diese Generation Z hätte wirklich verstanden, um was es geht, so jüngst das PEW-Center. Vernichtende Beschreibungen für Boomer und Generation X findet man zb. auch auf einer Webseite absolventa. In Kurzfassung: Jeder Arbeitgeber, der einen X-ler oder gar Boomer einstellt, hat eh schon verloren. Denn er stellt scheinbar damit Leute ein, die nur die Karriere im Fokus haben und gerade mal noch ein Mobiltelefon bedienen oder bestenfalls noch eine Email schreiben können. Klugheit, Technik, Optimismus, Zukunft gibt es erst ab Generation Y, so die geltende Meinung. Wer uns diesen Glauben an Jugend bei gleichzeitiger Verurteilung der Alten einbrockt? Es sind die Gleichen, die Arbeitslosigkeit ab 50 zementieren und dabei behaupten, ihr Unternehmen würde gerne Ältere einstellen. Die haben auch einen Namen: Generation B.  Dabei steht das B für Bachelor. Dabei ist nicht die gleichnamige RTL-Show gemeint sondern der so genannte Studienabschluß. Wobei durchaus Parallelen erkennbar sind… Früher nannte man das aber Vordiplom oder auch mal Studienabbruch. Das ist sicherlich nicht fair. Aber klar ist auch, daß ein Bachelor-Abschluß eben ein sehr verkürztes und sehr spezialisiertes Studium ist. Den Generalisten, das breite Wissen, den Drang zur Wissenschaft und Genauigkeit wird man dort meist nicht finden, ebenso nicht den Respekt vor dem Wissen, seiner Vielfalt und der Notwendigkeit der Vertiefung. Auch Wissenschaft, den Respekt davor und vor dem zeitaufwendige Mühen, zu belastbaren, wissenschaftlichen Ergebnissen zu kommen, kommt dort leider viel zu kurz. Und das Problem tritt dann an die Oberfläche, wenn die Generation B Strategien entwickelt für die Zukunft, wenn die Generation B über andere nachdenkt. Verantwortung und die Fähigkeit, damit umzugehen lernt man nicht nach zwei, drei Vorlesungen.

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