Leistung und Lohn im Lager (LLL)

In Lager- und Versandbereichen gibt es zwei gegensätzliche Ansätze bzgl. der Leistungsmessung sowie der Entlohnung der Mitarbeiter. Zum einen ist die überwiegende Mehrheit der Meinung, in diesen Bereichen könnte man nicht sinnvoll die Leistung messen und deshalb nicht prämieren. Die andere Fraktion ist der Meinung, wenn eine Ergebnismessung gemacht werden sollte, dann soll dies nur für jeden Einzelnen erfolgen. Dieser soll dann auch eine Prämie bekommen. Um es kurz zu machen: beide Wege sind falsch. Die Einzelmessung geht in den seltensten Fällen, wenn dann nur bei sehr homogenem und konstantem Produkt- und Mengenspektrum. Und wenn dies der Fall ist, wird man in endlose Diskussionen über Wege, Lagerorte, Verpackungsarten, Gewichte, Regalhöhe, Produktgrößen, Mengen u.ä. reden. Man kommt „vom Hölzchen zum Stöckchen“ und hat am Ende doch nur mit Aufwand etwas geschaffen, wo Mitarbeiter im besten Fall eine Teiloptimierung anstreben ohne Chance auf eine wirkliche Gesamtverbesserung. Die andere Sicht, man könne nichts messen, beruht meist auf der klassischen „Vorgabesicht“, d.h man hat die klassische Zeitaufnahme und Vorgabe im Kopf als Basis für die Leistungsmessung. Und ja, damit geht es wirklich nicht. Aber es gibt eine andere Methode. Die moderne Arbeitswirtschaft ermöglicht es, auch in solchen Bereichen einfach Vorgaben zu erzeugen ohne großen Aufwand und diese dann in ein Bonusmodell umzusetzen. Das ist dann der dritte Ansatz und der richtige Weg

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